Taubnessel

Die Taubnessel erinnert äußerlich an die Brennessel, hat aber keine Brennhaare, daher kommt auch ihr Name.

 

Es gibt ca. 25 bis 30 Taubesselarten. Bei uns sind die Rote und die Weiße Taubnessel am häufigsten. Etwas seltener ist die "Gewöhnliche Goldnessel", die auch einfach "Goldtaubnessel" genannt wird.

 

Die Rote Taubbnessel ist sehr genügsam und wächst an wegrändern, auf Brachflächen und sogar auf Schutt. Die Weiße Taubnessel wächst gern an Wegrändern, auf siedlungsnahem Ödland, in Gräben und an Hecken sowie am Waldrand. Die Gewöhnliche Goldnessel gedeiht meist auf nährstoffreichen, humosen, lockeren Lehmböden. Sie wächst deshalb oft in lichten Wäldern, an Waldrändern oder in Staudengebüschen. Bei uns wachesn Taubnesseln auch oft in Hohlwegen.

 

Taubnesseln sind nicht nur eine beliebte Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten, sondern auch eine Heilpflanze. Dort findet sie Anwendung bei: Asthma, Bronchitis, Ekzemen, Erkältungen, Husten, Krampfadern, Magen-Darm-Beschwerden, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsproblemen, Wechseljahrbeschwerden.