Igelhäuschen bauen

Nachdem wir 2016 eine Igelfamilie in unserem Garten hatten, habe ich spontan zwei Igelhäuschen gebaut. Es ist gar nicht schwer ein Igelhäuschen zu bauen. Trotzdem sollte das Umfeld für einen Igel auch passen. D.h. ein bisschen Unordnung braucht der Igel schon im Garten um sich wirklich wohl zu fühlen und genügend Nahrung zu finden. Mehr über den Igel und was er zum Wohlfühlen braucht erfährst du HIER.

 

Der Igel benötigt für den Winterschlaf einen Platz, der wettergeschützt, ruhig und ungestört ist. Ideal sind große Laubhaufen, vermischt mit etwas Geäst und Reisig, in einer stillen Gartenecke am Grundstücksrand. Ist kein Platz für solch einen natürlichen Unterschlupf vorhanden, sollte rechtzeitig ein passendes Winterquartier (Igelhaus) aufgestellt werden.

 

Im Internet gibt es zahlreiche Bauanleitungen. Hier der Link zu einen schönen Bauplan:

 

Hier noch ein Link mit zahlreichen Tipps zum Thema "Igel-Hilfe":

 

Igelfamilie im Garten...

 

Junge Igel sind oft noch bis in den November unterwegs, um sich Fettreserven anzufressen. Zur „Unterstützung“ kann in dieser Zeit mit Katzenfutter (Nassfutter) oder speziellem Igelfutter zugefüttert werden.

Igelhaus, fehlt nur noch etwas Dachpappe, dann muss ein geeigneter Platz gefunden werden:

Das Igelhaus im frühen Herbst an einer schattigen, versteckten, ruhigen Stelle unter Büschen oder einer Hecke im Garten aufstellen. Die Tiere beginnen nämlich dann, ihr Winterquartier vorzubereiten bzw. eines zu suchen.

 

Das Quartier mit Nistmaterial (Stroh, trockenes Herbstlaub) füllen. Zusätzlich noch Herbstlaub in der Nähe liegen lassen, das der Igel nach eigenen Bedürfnissen verwenden kann. Wenn man das Haus mit Laub bedeckt, bietet das zusätzlichen Schutz und isoliert von außen.

Keinesfalls nachsehen, ob ein Igel „eingezogen“ ist; das würde das Tier empfindlich stören oder vertreiben.