Bei vielen Vogelarten sind die Geschlechter nicht zu unterscheiden. Bei einigen Arten sind die Unterschiede jedoch leicht zu erkennen. Diese Unterschiede in Gestalt, Färbung, Größe und Verhalten nennt man Geschlechtsdimorphismus.
Meist ist das Gefieder der Männchen im Vogelreich bunter und auffälliger als das der Weibchen. Warum ist das so? Bei der Partnerwahl bevorzugen Weibchen meist die Männchen, die besonders prächtig und Gesund aussehen weil sie vermutlich die besseren Gene für die Fortpflanzung mitbringen. Bei den Weibchen ist es hingegen besonders wichtig dass sie sich bei der Brut gut verstecken können. Ein unauffälliges Gefieder hilft bei der Tarnung.
Hier einige Vogelarten bei denen die Geschlechter gut zu unterscheiden sind.
Mandarinente
Ja, auch Mandarinenten sind inzwischen bei uns heimisch. Überraschender Weise sind diese Enten Höhlenbrüter, die in mehreren Metern Höhe ihre Jungen großziehen. Die Männchen sind prächtig bunt und die Weibchen schlicht grau gefärbt. Mehr Infos gibt es HIER.
Schwarzspecht
Die meisten Spechtarten unterscheiden sich lediglich am Kopf. Beim Schwarzspecht hat das Männchen einen durchgehend roten Scheitel, das Weibchen hingegen ist nur am Hinterkopf rot gefärbt. Weitere Infos zum Schwarzspecht gibt es HIER.
Haussperling
Das Männchen des Haussperlings (Spatz) ist wesentlich kräftiger gefärbt als das Weibchen. Weitere Infos zum Haussperling gibt es HIER.
Anmerkung: Anders als beim Haussperling, sind beim Feldsperling Männchen und Weibchen äußerlich nicht zu unterscheiden. Leider gibt es in Kraichtal fast keine Feldsperlinge mehr... Hier erfährst du mehr über den Feldsperling.
Bergfink
Bergfinken sind bei uns nur als Wintergäste zu sehen. Das Männchen ist wesentlich dunkler und kräftiger gefiedert als das Weibchen. Mehr Infos gibt es HIER.
Fasan
Besonders deutlich sind die Geschlechter beim Fasan zu unterscheiden. Mehr Infos gibt es HIER.
Grünfink
Das Grünfink-Männchen ist wesentlich "grüner" als das Weibchen. Mehr Infos gibt es HIER.
Buchfink
Das Buchfink Weibchen ist graubraun gefärbt und das Männchen braun-rot. Mehr Infos gibt es HIER.
Neuntöter
Das Neuntöter-Männchen ist an seiner "Zorro-Maske" (schwarzer Augenstreif) zu erkennen. Mehr Infos gibt es HIER.
Mönchsgrasmücke
Das Männchen der Mönchsgrasmücke hat eine schwarze Kappe und das Weibchen eine braune. Mehr Infos gibt es HIER.
Schwarzkehlchen
Auch bei ´m Schwarzkehlchen ist das Männchen deutlich kräftiger gefärbt als das Weibchen. Mehr Infos gibt es HIER.
Erlenzeisig
Links das kräftig gelbe Männchen mit der Schwarzen Kopffärbung. Mehr Infos gibt es HIER.
Kernbeißer
Das Männchen des Kernbeißers ist kräftiger gefärbt. Mehr Infos gibt es HIER.
Bluthänfling
Das Männchen de Bluthänflings ist ein seiner blutroten Brustfärbung zu erkennen. Mehr Infos gibt es HIER.
Gartenrotschwanz
Roter Schwanz, rote Brust, schwarzer Hals und Kopf mit metallisch glänzender Stirn, so sieht das Gartenrotschwanz-Männchen aus. Mehr Infos gibt es HIER.
Hausrotschwanz
Beim Hausrotschwanz ist lediglich der Schwanz orange-rot. Das Männchen ist ansonsten dunkelgrau und Schwarz gefärbt. Das Weibchen ist grau-braun. Mehr Infos gibt es HIER.
Amsel
Männchen: schwarz mit orangefarbenem Schnabel.Mehr Infos gibt es HIER.































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