In den letzten Jahren wurden einige neue Wespenarten bei uns heimisch. Neben der Amerikanischen Mauerwespe und der Orientalischen Mauerwespe, zählt auch der Stahlblaue Grillenjäger dazu, der insbesondere durch die Verschlusstechnik seiner Brutröhern auffällt.
Schon vor einigen Wochen habe ich auf einer unserer Wiesen erstmals einen Stahlblauen Grtillenjäger gesehen. Kürzlich fiel mir auf, dass aus einigen Röhern in unserem Bienenhotel Halme ragten. Sofort kam mir der Grillenjäger in den Sinn weil ich gelesen hatte, dass er sine Bruthöhlen auf diese Weise verschließt. Also habe ich mich auf die Lauer gelegt und tatsächlich nach wenigen Minute war der erste Grillenjäger im Anflug....
Mehr über den Stahlblauen Grillenjäger gibt es auch hier.

Grillenjäger sind Vegetarier. Sie ernähren sich von von Nektar und Pollen. Er legt meist mehrere hintereinander liegende Brutzellen an. In jede Brutzelle legt er ein Ei und zusätzlich einen Nahrungsvorrat für die geschlüpfte Larve. Meist handelt es sich dabei um keine Heuschrecken. Die einzelnen Brutzellen werden mit welken Grasblättern abgetrennt.

Das Ende der Brutröhre verschließt er mit Halmen und trockenen Blättern.

Am Ende ragt meist ein Büschel einzeln eingetragener, meist welker Grasblätter als Verschlusspfropfen aus der Röhre heraus.
Dieses Verhalten ist charakteristisch für den Grillenjäger.
Also Augen auf: wenn ihr solche Halme sehr verbirgt sich meist die Brut des Stahlblauen Grillenjägers dahinter.
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