Spinnen

In Deutschland gibt es ca. 1000 Spinnen-Arten.


Kreuzspinne

Ihren Namen haben Kreuzspinnen von dem charakteristischen Kreuz auf dem Hinterleib. Sie ist leicht giftig. Das Gift der Kreuzspinne, das aus verschiedenen Eiweißstoffen besteht, ist für den Menschen aber nicht gefährlich.


Wespenspinne

Während Männchen nur eine Körperlänge von sechs Millimetern erreichen, werden Weibchen mit bis zu 25 Millimetern deutlich größer. Unverwechselbar ist bei den Weibchen der gelb-weiß gestreifte Hinterleib, der mit schwarzen Querbändern wespenähnlich gezeichnet ist. Die hellbraunen Männchen mit undeutlicher dunkler Zeichnung sind wesentlich unauffälliger.

 

Die Wespenspinne tötet ihre Opfer mit Gift. Das Gift ist für den Menschen nicht gefährlich. Die Giftklauen können die menschliche Haut normalerweise nicht durchdringen, da sie zu kurz sind. Lediglich an dünnen Hautstellen, wie zum Beispiel an den Ohrläppchen, kann es theoretisch zu einem Giftbiss kommen. Schwellungen, Rötungen und leichte Schmerzen können die Folge sein.

 

Die Wespenspinne ist ein Gewinner de Klimawandels. Früher war sie nur in südlichen Ländern beheimatet. Seit ca. 50 Jahren hat sich weiter nach Norden ausgebreitet und ist seiher auch bei uns zuhause. Sie bevorzugt sonnige, offene Standorte, z. B. Trockenrasen, lückig bewachsenes Ödland oder Feuchtwiesen. Ab Mai sind junge Spinnen anzutreffen, von Juli bis August findet man erwachsene Tiere. Die Weibchen sind bis in den Oktober anzutreffen.

 

Die nachfolgenden Bilder sind in unserem Blumengarten entstanden.

 


Streckspinne

Die gemeine Streckerspinne ist die häufigste Art der Streckerspinnen und kommt in ganz Europa vor. Zumeist kann man die gemeine Streckerspinne an sonnenbeschienenen Gewässerrändern antreffen, meißt auf Grashalmen oder Pflanzenstengeln entlang des Blattes gestreckt. Ihr Körper ist länglich und grün gefärbt. Durch die grüne Färbung ist sie nahezu unsichtbar.Der Vorderkörper ist gelbbraun und nur der Hinterleib ist grünlich gefärbt. Auf dem Hinterleib befindet sich eine sehr feine strichartige Zeichnung, was dihre Tarnung noch verbessert.


Winkelspinne

Die häufigste art der Winkelspinne ist bei uns die Hauswinkelspinne. Ihr Körper wird ca. 1 cm groß. Mit den Beinen kann sie eine Spannweite von 8 cm erreichen. Sie lebt vor allem in Häusern in der Nähe des Menschen, in Kellern, Schuppen, Scheunen oder leerstehenden Gebäuden. In schwer zugänglichen und dunklen Ecken, die über längere Zeit ungestört sind, wie hinter Schränken und in Hohlräumen, baut sie ihre Wohnhöhle, die in einen Trichter übergeht, vor dem ein Gespinstteppich mit Stolperfäden gewoben ist. Die Hauswinkelspinne ist an geschützten Orten im Sommer auch draußen, an Steinhaufen und Mauern, anzutreffen.

 

Die Winkelspinne ist nachtaktiv, meist sehr schnell, hellbraun bis rötlich-braun oder dunkelbraun, mit meist beborsteten, teilweise auch fein behaarten, langen Beinen. Sie wirkt zwar durch ihre behaarung etwas gruselig, aber für Menschen ist sie harmlos.