Admiral

Den Admiral erkennt man an seinen roten Binden auf den Vorder- und Hinterflügeln. Was die meisten Menschen nicht wissen: er ist ein „Wandervogel“ unter den Schmetterlingen, denn er fliegt jedes Jahr im Frühling über die Alpen zu uns nach Deutschland. Er ist häufig in Gärten, Wiesen und an Waldrändern anzutreffen. Der Admiral gehört zu den Tagfaltern und zu den Edelfaltern.

 

Der Admiral ist ursprünglich eine südeuropäische Art, die als Wanderfalter Jahr für Jahr im Frühjahr nach Norden die Alpen überflog, dann in Mitteleuropa eine neue Generation zur Welt brachte, um dann im Herbst zur Überwinterung wieder zurück in den Süden zu ziehen. Für die 2000 bis 3000 Kilometer lange Strecke von Nordafrika oder Südeuropa bis zu uns brauchten die Falter etwa zwei Wochen.

Nur ausnahmsweise überwinterten einzelne Falter auch bei uns. Inzwischen ist das aber zur Regel geworden. Es hat sich eine eigenständige mitteleuropäische Population gebildet, Einflüge aus dem Mittelmeerraum gibt es kaum noch. Aber auch die Mitteleuropa-Admirale sind Wanderfalter, von denen manche im Laufe des Sommers bis nach Skandinavien ziehen. Im Herbst fliegen sie nach Süden, allerdings nicht mehr über die Alpen, sondern zum Beispiel an den Oberrhein, und überwintern dort.

 

Die Flügelspannweite beträgt bis zu 6,5 Zentimeter.

 

Die ausgewachsenen Tiere saugen gerne an Schmetterlingsflieder, Brombeeren, Fetthenne oder Wasserdost. Vor allem im Herbst saugen die Falter auch gerne an Fallobst und Efeublüten. Die Raupen hingegen ernähren sich ausschließlich von Brennnesseln. Deshalb gehört diese Falterart auch zu den „Nesselfaltern“.

 

Wie können Sie dem Admiral helfen? Stellen Sie Futterpflanzen für die Raupen zur Verfügung: Brennnesseln und Disteln eigenen sich hervorragend.

 


Aurorafalter

Aurorafalter erreichen eine Flügelspannweite von 35 mm bis 45 mm. Männchen haben auf der Flügeloberseite orange Flecken. Die Flügel der Weibchen sind rein weiß. 

 

Aurorafalter lassen sich sowohl auf trockenen und mageren Wiesen als auch auf feuchten Wiesen antreffen. Lichte, feuchte Wälder werden von dieser Falterart ebenfalls bewohnt. Bei uns in Kraichtal sehe ich Aurorafalter meist auf Trockenrasen. Ihre Flugzeit beginnt bei uns schon im März und dauert bis in den Juni.

 


Bläuling

Ich will ganz erhrlich sein: ich kann die Bläulinge nicht auseinanderhalten....


Brauner Waldvogel


C-Falter

Der C-Falter verdankt seinen Namen einer "C"-ähnlichen Zeichnung auf der Flügelunterseite.


Dickkopffalter

Es gibt diverse Dickkopffalter. Charackeristisch für alle Dickkopffalter ist der stemmige Körper.

 

Braun-Bickkopffalter: Typische Lebensräume, in denen man Braun-Dickkopffalter antrifft, sind blütenreiche Waldlichtungen und Gebüsche mit hohen Gräsern. Außerdem leben sie an Wald- und Wegrändern, Böschungen, Säumen von Trockenrasen und Bahndämmen. Auch auf Feuchtwiesen können sie vorkommen. In Mitteleuropa kommen zwei sich sehr ähnlich sehende Braun-Dickkopffalter vor: Der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus lineola) und der Braunkolbige Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris). Ihre Größe unterscheidet sich ein wenig (siehe unter “Maße”) und sie lassen sich anhand der Färbung der Unterseite ihrer Fühlerkolben unterscheiden. Diese sind unterseits entweder braun oder schwarz gefärbt, was sich in den beiden Artnamen widerspiegelt.

 

Braunkolbiger Braun-Dickkopffalter: Typische Lebensräume, in denen man diese Art antrifft, sind Waldlichtungen mit vielen Blüten sowie Gebüsche, unter denen sich hohe Gräser befinden. Ein Unterscheidungsmerkmal zu ähnlichen Arten ist die rotbraune Färbung der Fühlerkolbenunterseite.

 

Schwarzkolbiger Braun-Dickkopffalter: Der Schwarzkolbige Braun-Dickkopffalter kommt auf Trockenrasen, an Waldrändern und auf Feuchtwiesen vor. Durch seine orangebraune Färbung hat er große Ähnlichkeit mit anderen Dickkopffaltern, lässt sich aber anhand des Fühlerkolbens unterscheiden. Auf der Oberseite sind die Flügel dieser Falterart orangebraun gefärbt; der Rand ist dunkel und weist einen hellen Saum auf. Recht dunkel sind einige der Flügeladern, weshalb sie leicht zu erkennen sind. Anders als bei einigen nahe verwandten Arten, zeigen die Männchen des Schwarzkolbigen Braun-Dickkopffalters nur undeutliche Duftschuppenstriche auf der Oberseite ihrer Vorderflügel. Typisch für diese Art ist, dass die Flügelunterseiten komplett gelbbraun sind und keine grünlich-grauen Bereiche aufweisen. Ein sehr wichtiges Erkennungsmerkmal dieser Tiere ist die Unterseite der Fühlerkolben: Sie ist schwarz gefärbt, wohingegen sie bei der Schwesterart, dem Braunkolbigen Braun-Dickkopffalter (Thymelicus sylvestris), rotbraun ist.

 

Den Rostfarbigen Dickkopffalter kann man auf Wiesen, in Hochstaudenfluren, an Wegrändern oder auf Brachen finden. Diese Art sieht einigen anderen Dickkopffaltern sehr ähnlich, es gibt aber kleine Unterscheidungsmerkmale. Der Name dieser Falterart wurde sehr treffend gewählt, denn die Oberseiten seiner Flügel haben eine rostbraune Grundfärbung mit breitem braunem Rand und auffälligen Flügeladern. Ebenfalls rostfarben, aber mit einem deutlichen Grünanteil, sind die Unterseiten der Flügel gefärbt. Dort haben die Falter außerdem einige gelbliche Flecken.

Männliche Individuen lassen sich an einem Detail erkennen: Auf der Oberseite ihrer Vorderflügel haben sie einen länglichen, schwarzen Duftschuppenfleck, der bei den Weibchen fehlt.

 

Quelle: nabu.de


Distelfalter

Beim Distelfalter handelt es sich um eine Wanderfalterart, die weite Strecken zurücklegen kann. Seine Flügelspannweite beträgt 45 mm bis 60 mm.

 

Distelfalter bevorzugen trockene Lebensräume. Man trifft diese Schmetterlingsart unter anderem auf Trockenrasen an. Darüber hinaus leben sie in Gebieten, in denen es viele Disteln gibt, was sich auch in ihrem Namen widerspiegelt.

 

Beim Distelfalter handelt es sich um eine Wanderfalterart. Anzutreffen sind diese Tiere in nahezu ganz Europa. In Deutschland fliegen Distelfalter von Mai bis Juli ein.
Abhängig vom lokalen Klima fliegen Distelfalter jährlich in ein bis zwei Generationen. Ist letzteres der Fall, fliegen die Tiere von Juli bis August und dann noch einmal von September bis Oktober.

 

Die Raupen des Distelfalters findet man oft an der Großen Brennnessel, sie ist eine der wichtigsten Futterpflanzen der Larven dieser Schmetterlingsart. Darüber hinaus werden unter anderem Wegerich und Malvengewächseals Nahrungspflanzen genutzt. Erwachsene Falter suchen im Sommer oft Distelblüten und  Schmetterlingsflieder zum Trinken von Nektar auf.

 


Gammaeule

Die Gammaeule ist ein mittelgroßer Falter mit einer Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimeter. Seinen Namen hat er von den charakteristischen Zeichen, das er auf der Oberseite der Flügel trägt und das dem griechischen Buchstaben Gamma " γ " ähnelt.

 


Goldene Acht

Die Goldene Acht ist für gewöhnlich in Kulturlandschaften anzutreffen, wo sie bevorzugt über offenem Gelände wie zum Beispiel Wiesen mit Klee und Saat-Luzerne (Medicago sativa) fliegt. Auch über Streuobstwiesen, Feuchtwiesen und Mager- und Trockenrasen hält sich die Goldene Acht auf.

 


Großer Fuchs

Der Große Fuchs sieht dem viel häufigeren Kleinen Fuchs ähnlich, ist allerdings deutlich größer und besitzt eine weniger intensive Färbung. Bevorzugte Lebensräume dieser tagaktiven Schmetterlingsart sind lichte Wälder und deren Ränder sowie verbuschte Trockenrasen. Seine Flügelspannweite beträgt 50 mm bis 55 m. Die Flugzeit dauert bei uns von Juni bis August.

 

Die Blätter der Sal-Weide sind die bedeutendste Nahrungsquelle für die Raupen des Großen Fuchses. Darüber hinaus werden die Blätter anderer Laubbaumarten gefressen, darunter unter anderem die Zitterpappel und der Apfelbaum.

 


Grünader-Weißling (Rapsweißling)


Hartheu Spanner


Kaisermantel

Der Kaisermantel ist Schmetterling des Jahres 2022. Und die Kaisermäntel sind wirklich wahre Schönheiten des Waldes wo sie häufig anzutreffen sind. Er kommt vor allem an sonnigen Waldrändern und -lichtungen mit reichhaltigem Blütenangebot vor. Mit 55 bis 65 Millimetern Flügelspannweite zählt der Kaisermantel zu den eher großen Tagfaltern. Die Weibchen erscheinen gelegentlich in einer grünlich grauen Farbgebung.

 

Erwachsene Falter saugen besonders gern Nektar an Brombeerblüten, Skabiosen und Disteln. Die Raupen des Kaisermantels ernähren sich bevorzugt von Veilchen-Arten.

 


Kleiner Fuchs

Noch ist der Kleine Fuchs eine häufig zu beobachtende Schmetterlingsart. Sein Name ist auf die rotbraune Grundfarbe der Flügeloberseiten zurückzuführen. Zusammen mit den blauen Flecken am Flügelrand charakterisiert sie den 4-5cm breiten Schmetterling.

 

Für sein Überleben ist er auf die Brennessel angewiesen. Was der Kleine Fuchs zum Überleben unbedingt braucht, sind Brenneesselpflanzen. Sie sind die Nahrungsgrundlage für seine Schmetterlingsraupen. Im Mai legen die Weibchen ihre Eigelege an der Blattunterseite Brennesseln ab. Um der Konkurrenz aus dem Wege zu gehen, beschränkt sich der Kleine Fuchs auf sonnige, lufttrockene Brennnesselbestände. Diese werden z.B. vom Tagpfauenauge gemieden.

Wer einen Garten besitzt, hilft dem Kleinen Fuchs deshalb am besten mit wilden Ecken. Durch die Duldung von Brennnesseln an sonnigen Stellen im Garten, können Sie aktiv zum Schutz dieses schönen Schmetterlings beitragen! Den erwachsenen Faltern bieten heimischen Nektarpflanzen, zum Beispiel Klee oder Flockenblumen, ausreichend Nahrung.

 


Kohlweißling

Kohlweißlinge gehören zur großen Schmetterlings-Familie der Weißlinge. Beim Kohlweißling unterscheidet man wiederum den Großen- und den Kleinen Kohlweißling.

 


Landkärtchen

Das Landkärtchen kommt bei uns in zwei jährlichen Generationen vor, die sich äußerlich stark unterscheiden. Im Frühjahr sind die Schmetterlinge braunorange gefärbt. Die Sommergeneration hat die Grundfarbe schwarz mit weißen Bändern und gelblichen Flecken.

 


Lindenschwärmer

Der Lindenschwärmer ist ein Nachtfalter  aus der Familie der Schwärmer. Die Raupen des Lindenschwärmers fressen die Blätter verschiedener Laubbäume, die Falter nehmen keine Nahrung mehr auf. Die Raupen werden bis zu 65 Millimeter lang und sind grün oder blaugrau. Besonders auffällig ist das bläuliche Analhorn. Die mittelgroße Art ist in Mitteleuropa weit verbreitet und häufig. Da er aber fast ausschließlich nachts unterwegs ist, bekommt man ihn nur selten zu sehen.

 

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 60 bis 80 Millimetern. Die Färbung der Tiere ist sehr variabe.


Ochsenauge

In Deutschland gibt es drei Arten von Ochsenaugen:

Das Große Ochsenauge (bei uns in Kraichtal die häufigste Art)

Das Kleine Ochsenauge (sehr selten und deshalb geschützt)

Das Rotbraune Ochsenauge (nicht so häufig wie das Große Ochsenauge)

 

Großes Ochsenauge

 

Rotbraunes Ochsenauge


Perlmuttfalter

Der Perlmuttfalter hält sich gerne auf Trockenrasen oder Brachen auf. Seinen Namen verdankt er den großen weißen Flecken auf der Unterseite seiner braunen Flügel, die perlmuttartig schimmern. Die Flügelspannweite beträgt etwa 35 mm bis 45 mm.

 

Man findet ihn in Gebiete mit lockerer Vegetation wie beispielsweise Trockenrasen oder Brachen und extensiv genutzen Wiesen. Erwachsene Falter kann man bei uns von April bis Oktober beobachten.

 

Verschiedene Veilchen-Arten bilden die Nahrung der Raupen des Perlmutterfalters.

Zum Trinken von Nektar suchen die Falter z.B. Disteln, Schmetterlingsfliede und Wiesen-Flockenblumen.

 


Pfauenauge

Charakteristisch für das Tagpfauenauge sind die auffälligen Augenflecken auf der Oberseite der Vorder- und Hinterflügel. Die Raupen sind schwarz und weisen am ganzen Körper, außer dem Kopf, zahlreiche feine weiße Punkte und schwarze Dornen auf. An den Flanken haben ältere Raupen dunkel rotbraun gefärbte Flecken, die Beine sind rotbraun.

 

Die Flügelspannweite beträgt 50 mm bis 55 mm, die Raupenlänge maximal circa 42 mm.

 

Die erwachsenen Falter kann man bei uns von März bis Oktober beobachten, bei warmer Witterung auch früher oder später. Raupen findet man ab Mai sowie im Juni und in warmen Jahren erneut im Spätsommer.

 

Die wichtigste Nahrungspflanze der Raupen des Tagpfauenauges ist die Große Brennnessel. Für gewöhnlich sind die Raupen ausschließlich auf ihr zu finden. Erwachsene Falter suchen zur Nektarsuche oft Schmetterlingsflieder,  Disteln und Wasserdost auf.

 


Rotrandbär

Dieser hübsche Falter hat rot gerandete Vorderflügel und ein sehr auffälliges, hakenförmiges rotes Zeichen. Die Weibchen der Art sind orange.


Russischer Bär (Spanische Flagge)

Der Russische Bär wird auch "Spanische Flagge"  genannt. Seinen Namen verdankt der Falter den langen und pelzig behaarten Raupen. Eigentlich ist er ein Nachtfalter, aber er ist (ebenso wie das Taubenschwänzchen) auch tags unterwegs, wobei er die heißen Mittagsstunden meidet.

Die auffällige Färbung ist ein Warnsignal an potentielle Feinde und soll Ungenießbarkeit oder sogar Giftigkeit signalisieren.

 

Der Russische Bär ist bei uns nicht sehr häufig zu sehen. In manchen Regionen steht er auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten.


Schachbrettfalter


Schillerfalter

Der Schillerfalter hat seinem Namen von dem schillernden Blau, das bei den Männchen auf der Oberseite der Flügen zu sehen ist wenn man sie aus einem bestimmten Winkel betrachtet. Das Schillern ist also nicht immer zu sehen. Es wird durch winzige Luftkammern in den Flügelschuppen hervorgerufen. Bei den Weibchen fehlt dieses Schillern.

 

Es gibt den Kleinen Schillerfalter (bis 6 cm Spannweite) und den Großen Schillerfalter (bis 7 cm Spannweite), die suchrecht ähnlich sehen. Der Kleine Schillerfalter hat auf der Flügeloberseite zwei "Augen". Der Große Schillerfalter hat nur ein "Auge", das "Auge" auf den Vorderflügel fehlt.

Außerdem ist der helle Fleck auf dem Fühlerkolben beim Kleinen Schillerfalter größer als beim Großen.

 

Man findet den Schillerfalter in lichten Auwäldern und Laubmischwäldern. Wichtigster Anspruch an das Biotop ist die Anwesenheit von Weiden. Zu sehen bekommt man die Falter oft dann, wenn Sie auf Waldwegen sitzend Flüssigkeiten aufsaugen. Der Falter ist nur sehr selten an Blüten anzutreffen, dagegen besucht er oft feuchte Stellen am Boden und wird von Aas und Kot angezogen. Er fliegt von Mitte Juni bis Mitte August vor allem in den heißen Mittagsstunden.

 

Leider sieht man den Schillerfalter in den letzten Jahren immer seltener.

 

Im Bild ist ein Kleiner Schillerfalter zu sehen der leider etwas ramponiert aussieht. Ein Teil des Flügels fehlt schon...


Schwalbenschwanz

Der Schwalbenschwanz ist einer der größten und schönsten einheimischen Tagfalter und hat eine Flügelspannweite von 50 bis 75 Millimetern.  Die Raupen werden ca. 45 Millimeter lang und sind unbehaart. Die ausgewachsenen Raupen sind grün gefärbt und haben schwarze Querstreifen mit gelben oder orangeroten Punkten. Selten tritt eine Form der Raupe auf, die statt der grünen eine weiße Grundfarbe hat.

 

Der Schwalbenschwanz lebt in ein bis drei Generationen in sonnigem, offenem Gelände, wie z. B. mageren Grünwiesen und auf Trockenrasen. In Gärten ist er ab und an zu sehen, wenn dort Möhren, Dill und Fenchel angebaut werden. Die erste Generation fliegt bei uns von April bis Juni, die zweite im Juli und August und eine dritte im September.

 

Leider werden auch Schwalbenschwänze bei uns immer seltener. Inzwischen stehen sie sogar auf der Vorwarnliste der gefährdeten Tierarten.

 


Schwarzes Ordensband

Das Schwarze Ordensband ist ein Nachtfalter. Mit einer Flügelspannweite von 63 bis 74 Millimetern zählen diese Falter zu den größeren Arten. Hauptflugzeit sind die Monate Juli und August.

 

In Deutschland ist das Schwarze Ordensband meist selten und wird auf der Roten Liste gefährdeter Arten auf der Vorwarnliste geführt. Diese Exemplar habe ich in unserer Scheune an einer dunklen Stelle gefunden.

 


Skabiosen-Langhornmotte

Der kleine Falter schimmert goldfarben. Auffällig sind die langen Fühler (Männchen etwa 3-fache Körperlänge, Weibchen eineinhalbfache Körperlänge). Die Männchen haben ein helle, die Weibchen eine rostfarbene Kopfbehaarung. Seine Flügelspannweite beträgt 15 - 20 mm.


Lebensraum: an blütenreichen Weg- und Waldrändern, auf Trocken- und auf Feuchtwiesen.
Raupenfutterpflanzen: anfänglich Blüten, später andere Pflanzenteile von Skabiosen oder Witwenblumen.  Flugzeit: Juni bis August.


Taubenschwänzchen

 

„Ich habe heute an unseren Geranien einen Kolibri gesehen." Das dachte ich auch als ich zum ersten mal ein Taubenschwänzchen sah. Es ist ein Gewinner des Klimawandels und kommt seit einigen Jahrzehnten aus Südeuropa kommend auch zu uns.

 

Obwohl zu den Nachtfaltern gehörend, fliegt das Taubenschwänzchen auch tagsüber vor allem Blüten mit langem Kelch an, wo es den Vorteil seines gut drei Zentimeter langen Saugrüssels gegenüber kurzrüssligen Insekten am besten ausspielen kann. Gerne kommen die Taubenschwänzchen in Gärten, wo sie an Geranien, an Lichtnelken, Phlox und Sommerflieder Nektar tanken.

 


Waldbrettspiel

Das Waldbrettspiel bevorzugt wie der Name bereits verrät Wälder als Lebensraum. Besonders in lichten und warmen Wäldern ist es zu beobachten und sucht dort Bereiche auf, an denen es mit ausgebreiteten Flügeln in der Sonne sitzen kann. Bei uns ist dieser Schmetterling auch in Hohlwegen anzutreffen.


Widderchen

...wird auch Blutströpfchen genannt. Obwohl die Widderchen zu den Nachtfaltern gezählt werden, sind fast alle Arten am Tag aktiv.


Wiesenvögelchen (Kleines)


Windenschwärmer

Windenschwärmer erreichen eine Flügelspannweite von 80 bis 130 Millimetern, wobei die Weibchen meist etwas größer werden als die Männchen.  Sie wandern in jedem Jahr zwischen Mai und Juni in Mitteleuropa ein, wobei die Häufigkeit von Jahr zu Jahr stark schwankt. Die sich bei uns in Mitteleuropa entwickelnden Nachkommen können den Winter nicht überleben.


Windenschwärmer sind ausgezeichnete Flieger und können Spitzengeschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreichen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt immer noch 50 km/h. Regen oder Wind beeinflusst ihr Verhalten nicht. Sie sind eifrige Blütenbesucher und saugen ab der Abenddämmerung bis etwa Mitternacht Nektar aus einer Vielzahl verschiedener Blüten.

 

Pro jahr gibt es bei uns zwei Generationen. Die erste Generation fliegt von Mai bis Juni in Mitteleuropa ein, die zweite Generation entwickelt sich dort von Mitte August bis Mitte Oktober. Aus klimatischen Gründen besteht für die zweite Generation keine Überlebenschance, wenn sie nicht zurückfliegt.