Bockkäfer

Sie sind durch die besonders langen, gegliederten Fühler,  die oft länger sind als ihre Körper, leicht zu erkennen. Da die Fühler zudem meist gebogen sind und nach hinten getragen werden, erinnern sie an die Hörner eines Steinbocks. Dies hat zu ihrem deutschen Namen "Bockkäfer" geführt.


Hirschkäfer

Hirschkäfer sind die größten europäischen Käfer. Die männlichen Käfer werden meist deutlich größer als die weiblichen, jedoch gibt es vor allem bei den Männchen große Schwankungen. Männchen werden etwa 3,5 bis 8 Zentimeter lang, die Weibchen etwa 3 bis 5 Zentimeter. Seinen Namen erhielt der Hirschkäfer aufgrund der bei den Männchen geweihartig vergrößerten Oberkiefer. Die Entwicklung zu einem Hirschkäfer kann bis zu acht Jahre dauern (je nach Nahrungsangebot). Die aller meiste Zeit davon verbringt er als Larve. Hirschkäfer Männchen leben nur wenige Woche und Weibchen sterben Spätestens im Herbst.

 

Auf der bundesweiten Roten Liste wird der Hirschkäfer in der Kategorie 2 „stark gefährdet“ geführt.    Der wichtigste Grund dafür ist das Fehlen von Altholz in dem sich die Larven entwickeln können. Alte, kranke und tote Bäume und Baumwurzelns stehen lassen. Sie sind extrem wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tierarten!

 

 


Maikäfer


Ölkäfer (Maiwurm)

Der Schwarzblaue Ölkäfer hat es in sich. Sein Körpergift Cantharidin wird je nach Dosis sowohl als Heilmittel wie als Liebestrank, aber auch für Giftmorde verwendet. Die Käferlarven schmarotzen in den Nestern von Wildbienen und ernähren sich von deren Eiern und Pollenvorräten.

 

Heute leben mehr als 30 Arten aus der Familie der Ölkäfer in Mitteleuropa. Am häufigsten ist dabei der auch als Maiwurm bekannte Schwarzblaue Ölkäfer, der nun für Österreich, Deutschland und die Schweiz zum Insekt des Jahres 2020 gewählt wurde.

 

Der Schwarzblaue Ölkäfer wird in Deutschland in der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Ursache der Bestandabnahme ist an erster Stelle der Lebensraumverlust.


Rosenkäfer


Zottiger Rosenkäfer

Der Zottige Rosenkäfer ist eine wärmeliebende Käferart, die entsprechende Habitate bevorzugt. Die Käferart gilt in Mitteleuropa als „gefährdet“. Die meisten Sichtungen in Deutschland stammen aus der Oberrheinebene. Er ist also schon eine kleine Rarität in Deutschland. Umso schöner dass man ihn bei uns in Kraichtal ab und zu sehen kann.


Schwarzer Moderkäfer

Der schwarze Moderkäfer erreicht eine Körperlänge von etwa 22,0 bis 32,0 Millimeter. Die Färbung ist matt schwarz. Er bevorzugt feuchte Wald- und Berggegenden, wo er am Tag unter Moos oder Steinen verborgen lebt. Bei Gefahr verhält er sich wie ein Skorpion: er hebt sein langes Hinterteil an und streckt es dem Angreifer entgegen. Außerdem kann er in seinem Hinterleib ein übel riechendes Sekret produzieren.

Die Fortpflanzungszeit des Schwarzen Moderkäfers liegt im Herbst. Aus den Eiern schlüpfen nach ca. 30 Tagen die Larven, die dann größtenteils in Erdhöhlen überwintern um sich im Folgejahr zum Erwachsenen Käfer zu entwickeln.