Holzbiene

Wenn im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen wärmen, dann sind auch schon die ersten schwarzen Brummer, die Holzbienen, zu sehen. Holzbienen erreichen eine Körperlänge von 14 bis 28 Millimetern. Sie sind anhand ihres hummelartigen Körpers und der meist schwarzen Behaarung sowie den schwärzlichen, violett glänzenden Flügeln gut von anderen Bienengattungen zu unterscheiden.


Hornisse

Die Hornisse kann durchaus ein wehrhaftes Tier sein, wenn es darum geht, ihr Nest zu verteidigen. So greifen Hornissen niemals grundlos an, sie sind sogar scheuer als Honigbienen und ziehen es immer vor, einem Konflikt durch Flucht auszuweichen. Störungen wie heftige Bewegungen, blockieren der Flugbahn sowie Erschütterungen am Nest müssen natürlich grundsätzlich vermieden werden.

 

Die Gefährdung für Menschen und deren Haustiere wird in aller Regel jedoch übertrieben – sie ist wesentlich geringer als es im Volksmund verbreitet wird. Das Gift der Hornisse ist schwächer als das der meisten Bienen- und Wespenarten. Ich selbst bin einmal in einen Bienenschwarm geraten und habe mir 44 Bienenstiche eingefangen. Das war natürlich kein Spaß, aber keinesfalls lebensbedrohlich.  Eine größere Gefahr  ist eher zu sehen, wenn jemand gegen die Stiche allergisch ist.

 

Die einheimische Hornisse zählt wegen ihrer akuten Bestandsgefährdung zu den besonders geschützten Arten. Sie darf nicht getötet, und ihr Nest darf nicht zerstört werden. Soll ein Volk aber dennoch entfernt werden, kann es meist von geschulten Personen umgesiedelt werden. Dazu ist eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Auskunft erteilt die Gemeinde- oder Kreisverwaltung.

 

Die nachfolgnden Bilder zeigen ein Hornissennest in ienem Vogelkasten.


Sandwespe

Sandwespen werden ca. 15 bis 25 cm lang. Man findet sie an sandigen, schwach bewachsenen Orten, wie etwa in Sand- und Kiesgruben, oder an vegetationsarmen Böschungen, aber auch im Siedlungsgebiet.

Sie sind Einzelgänger, bilden also keine Staaten. Zur Fortpflanzung legt die Sandwespe Nester an, die bis zu 20 cm tiefe in der Erde liegen. Dort legt sie neben der Eizelle auch gleich ein oder mehrere erbeutete Raupen  ab, die der Brut als erste Nahrung dienen. Anschließend wird der Eingang des Nestes mit einem Steinchen zuschlossen und mit etwas Erde bedekt.

 


Schlupfwespe

In Deutschland sind mehr als 3.300 Schlupfwespen-Arten bekannt. Vermutlich handelt es sich hier um das Weibchen einer Flicken-Schlupfwespe.